Am 18. Mai war das Rijnland Instituut bei einem besonderen Ereignis dabei: Innenminister Pieter Heerma stattete Süd- und Ost-Drenthe seinen allerersten Regionalbesuch ab.
Minister Heerma besuchte die Region im Rahmen seiner Einweisung in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, das Nationale Programm „Vitale Regionen“ und die „Regiodeals“. Süd- und Ost-Drenthe waren sein erstes Ziel, und das Rijnland Instituut ist stolz darauf, daran beteiligt gewesen zu sein.
Als grenzüberschreitendes Institut ist das Rijnland Instituut in zwei Ländern und zwei Bildungssystemen tätig. Das Rijnland Instituut ist davon überzeugt, dass der Ort, an dem man lebt, nicht darüber entscheiden darf, wie weit man kommt. Dies gilt auch für das MOVE-certificate-Projekt, das während des Besuchs vorgestellt wurde.
Mit dem MOVE-certificate können Auszubildende in der Grenzregion ihr Abschlusszeugnis europaweit zertifizieren lassen, sodass Arbeiten und Studieren jenseits der Grenze kein Hindernis mehr darstellen. Das Rijnland Instituut spielt als grenzüberschreitende Einrichtung eine zentrale Rolle in diesem Projekt. Institutsleiterin Cigdem Zantingh und Projektleiter Rini Romme führten gemeinsam mit Schülern, Unternehmern und Verwaltungsbeamten ein Gespräch mit dem Minister.
Das Gespräch mit Minister Heerma bestätigte uns, wie dringend notwendig und wertvoll grenzüberschreitende Bildung ist. Nicht als Ausnahme, sondern als Selbstverständlichkeit. Das Rijnland Instituut wird weiterhin daran arbeiten, eine Region zu schaffen, in der Talente Raum zur Entfaltung erhalten und zwar auf beiden Seiten der Grenze.