Das Rijnland Instituut orientiert sich am Gedankengut des rheinischen Modells, das als Gegenpol zum angelsächsischen Modell gilt, welches auf dem Neoliberalismus des freien Marktes basiert. Das korporative rheinische Modell setzt eine aktive Regierung voraus, die sich mit Bildung, Umwelt, räumlicher Ordnung und sozialen Fragen befasst und Prinzipien wie Zusammenarbeit, Vertrauen, Qualität und Glück mehr Wert beimisst als Individualismus und Wettbewerb.
Die Zusammenarbeit zwischen Staat, Bildungseinrichtungen, Unternehmern und Bürgern (Quadruple Helix) ist für das Rijnland Instituut ein wichtiger Ausgangspunkt. Konsultation, Partizipation, Zusammengehörigkeit und langfristiges Denken sind zentrale Kernwerte des Rijnland Instituut.
Dieses Konzept setzen wir gemeinsam mit fünf Forschungseinrichtungen auf beiden Seiten der Grenze in die Praxis um. Sie bilden den Kern des Rijnland Instituuts und arbeiten gemeinsam an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Das Rijnland Instituut verbindet die berufliche Bildung (Berufsschulen und Hochschulen) mit der Praxis, indem es die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördert. Konkret setzt sich das Institut für mehr Praktikums- und Ausbildungsplätze, vergleichbare Ausbildungsgänge und gemeinsame Programme, die Angleichung von Abschlüssen sowie die Stärkung des grenzüberschreitenden Unternehmertums ein.