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Rückblick auf das Symposium 2019: Große Umbrücke erfordern Zusammenarbeit in allen Bereichen

Die Workshop-Leiter beim sechsten Symposium des Rijnland Instituuts, diesmal zu Gast an der Hanzehogeschool in Groningen, machten keinen Mißverständnis darüber. Die radikalen Veränderungen in den Bereichen Klima, Energie, Arbeitsmarkt und Digitalisierung zwischen Regierungen, Unternehmer und Bildungseinrichtungen zu einer anderen Sichtweise auf das Humankapital.

Es geht um den Reichtum an Wissen, Talentförderung, Fähigkeiten und Handwerk und was das der Region im Norden der Niederlande und im Nordosten Deutschlands bringen kann.

Tagesvorsitzende Peter Meiwald

Wirtschaftliche und soziale Ziele sind eng miteinander verbunden, erinnert der Gastgeber und Mitglied des Vorstands der Hanzehogeschool Rob Verhofstad. 'Es besteht ein großer Bedarf an wertorientierten Fachkräften. Von den Studierenden sind 91 Prozent auf der Suche nach einer sinnvollen Arbeit.'

Der Tagesvorsitzende Peter Meiwald betonte, dass das Rijnland Instituut sich nicht für höhere Effizienzstandards für die Mitarbeiter einsetzt, indem es sich auf Human Capital konzentriert. 'Es geht um den Reichtum an Wissen, Talentförderung, Fähigkeiten und Handwerk und was das der Region im Norden der Niederlande und im Nordosten Deutschlands bringen kann.' Die Nachwuchskräfte in der Ausbildung seien die Experten der Zukunft, sagte er. 'Wie können wir die Region für junge Menschen attraktiv halten, mit Blick auf Ökologie, Nachhaltigkeit und sozialen Zusammenhalt in einem Europa ohne Grenzen? Dies erfordert kritisches Denken. Wir müssen unsere Hände und Füße in diese Sache stecken.'

Demografisch gesehen stehen die Regionen auf beiden Seiten der Grenze in einer stark globalisierten Welt vor ähnlichen Herausforderungen. Meiwald, ebenfalls Vorsitzender der Europäischen Föderalisten in Oldenburg, wies darauf hin, dass trotz der Unterschiede in Kultur, Bildungssystemen, Gesetzgebung und Sprache Lösungen für das Gebiet eine Zusammenarbeit erfordern. 'Für innovative Ideen müssen wir buchstäblich über Grenzen hinweg springen', forderte er die mehr als 50 Teilnehmer heraus.

Deputierter Cees Bijl erklärte, dass die Provinz Drenthe mit ihrem Deutschland-Agenda alles in ihrer Macht Stehende tut, um Wirtschaft und Bildung bei der Entwicklung und Suche nach Talenten zusammenzubringen. 'In dieser Zusammenhang machen wir die Dinge manchmal flexibler.' Präsidiumsmitglied Christien de Graaff vom Alfa-college bemerkte, dass Lernen in Ausbildungsberufen oder innovativen Werkstätten Studierende und Unternehmen einander näher bringt. 'Unser Aufgabe ist es, gemeinsam zu trainieren. Der Umfang ist grenzüberschreitend.' Ihr Kollege Albert Bruins Slot vom Drenthe College war ihr eine Große Hilfe. 'In einem gefährdeten Gebiet müssen Regierung, Bildung und Unternehmer gut zusammenarbeiten, um Antworten auf Herausforderungen und Probleme zu finden. Es gibt viele erfolgreiche Beispiele dafür.'

Klaas-Wybo van der Hoek, Präsidiumsmitglied der NHL Stenden hogeschool, wies das Publikum darauf hin, dass sich nationale und regionale Grenzen zunehmend verwischen. 'Der Bedarf an Wissen und Forschungskompetenzen erfordert, dass wir supranationale Bildung anbieten und dieses Angebot besser koordinieren. Es ist immer noch zu zersplittert und hat keine Kohärenz. 'Prof. dr. Wolfgang Arens-Fischer, Institutsleiter und Studiendekan der Hochschule Osnabrück-Lingen, verwies auf die vielen Projekte der deutschen Hochschule mit Bildungseinrichtungen auf niederländischer Seite. 'Es ist unsere Aufgabe zu zeigen, dass sich diese Zusammenarbeit lohnt und dass der initiierte Dialog zu konkreten Innovationen führt. Gutes Beispiel macht gute Anhänger.' Lektor Harm van Lieshout vom Human Capital Lektorat stimmte seinen Worten zu. 'Die Zusammenarbeit stärkt die Region. Es ist wichtig, sie zu erweitern und zu ernten. Als Bildungseinrichtungen sind wir Teil der sozioökonomischen Infrastruktur im Norden der Niederlande.' Programmmanager Richard Delger: 'Die Grundidee des Rijnland Instituuts ist, dass es eine gute Entscheidung ist, den Schritt über die Grenze zu wagen. Der Nachwuchs profitiert davon.' Die Region wird dann von einer besseren Bindung dieser Talente an sich selbst profitieren.

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Tim van der Velden und Andrea Caruso vom Prins Claus Conservatorium in Groningen gaben dem Symposium dank der schönen Improvisationen und Kompositionen des Musikduos einen melodischen Klang.

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Think global, act local

Global denken, lokal handeln ist das Motto des International Welcome Center in Groningen. Die Organisation arbeitet eng mit Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft in den nördlichen Niederlanden zusammen, um internationale Talente zu gewinnen und ihnen das Gefühl zu geben, willkommen und zu Hause im Norden zu sein. In den letzten Jahren ist der Zustrom internationaler Talente um 15 Prozent gestiegen. Die Mehrheit dieser hoch qualifizierten Menschen kommt aus Deutschland, gefolgt von England und Osteuropa. 'Der Kampf um Talente wird weltweit ausgetragen', sagt Manager Michiel Kastelijn. Viele Branchen in den nördlichen Niederlanden sind mit einem Ersatzbedarf von Personal konfrontiert. 'Die Versorgung durch die Schulbänke ist unzureichend.' Dies zwingt Regierungen, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen zu einem gemeinsamen Vorgehen. 'Wir werden die Rekrutierung und Bindung von Talenten besser organisieren müssen.' Das Projekt Make it in the North ist ein erster Schritt in diese Richtung. Von den 120.000 Studenten in den nördlichen Niederlanden kommen 10% aus einem anderen Land. Wir wollen die besten von ihnen in der Region behalten.'

MBA in Purpose Economy - impact on human capital

Laut Kees Klomp hat die Hanzehogeschool eine Premiere mit dem ersten Master of Business Administration (MBA) im Bereich Purpose Economy. Schiphof und Mitgestalterin des neuen Programms, Patricia Duarte, erklärten in ihrem Workshop, dass einer globaler sozioökonomischer Wandel stattfindet, bei der Prosperität und dem Wohlergehen eng miteinander verbunden sind. Ihrer Meinung nach hat die wissensbasierte Wirtschaft ihre Blütezeit hinter sich. Wohlstand, Wohlergehen und Wohlbefinden sind für die Purpose Economy von zentraler Bedeutung, und das erfordert auch, dass Bildungseinrichtungen eine andere und breitere Sprache der Werte und eine andere Art der Ausbildung anwenden.

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Förderung wertorientierten Fachpersonals

Der Workshop der Lektorinnen Jacqueline Rietveld und Aleid Brouwer von NHL Stenden hogeschool war eine Antwort auf den steigenden Bedarf an so genannten 'wertorientierten' Profis. 'Es ist sehr wichtig, die Rolle der Fachleute, die täglich arbeiten und direkten Kontakt zu den Endverbrauchern haben, stärker zu betonen. Überall auf der Welt machen Menschen ihre Stimmen hörbar, weil sie nicht genug gehört werden, ihre Beschwerden und Ärgernisse beim Profi landen. Sie wollen zu Lösungen beitragen', sagt Brouwer. Die Nachwuchskräfte haben Auswirkungen auf die Gesellschaft', fügte Rietveld hinzu. 'Es gibt ein inhärentes Motiv, die Welt zu verbessern. Mehr Geld macht dich nicht glücklicher.' Eine Studie über die Leitwerte von Mitarbeiter und Unternehmen kann helfen, beide näher zusammenzubringen. Brouwer: 'Eine Umfrage unter der Metallindustrie auf beiden Seiten der Grenze bei Emmen ergab, dass die Mitarbeiter auf deutscher Seite zufriedener schienen. Es ist interessant herauszufinden, was der Grund dafür sein könnte. Wir können voneinander lernen.'

Social Entrepreneurship: ein neuer Ansatz zu Verbindung wirtschaftlicher und sozialer Ziele

Laut Harm van Lieshout, Lektor Human Capital, bereitet die Hanzehogeschool gemeinsam mit Unternehmen eine neue Generation von Fachkräften auf den sich schnell verändernden Arbeitsmarkt vor. 'Wenn sich die Welt schneller verändert, müssen die Menschen auch lernen, sich immer schneller zu verändern. Gesundes Leben, nachhaltige Produktion und eine attraktive Lebens- und Wohnumgebung sind Leitsätze. Die Northern Innovation Agenda konzentriert sich auch auf die große Bedeutung des Humankapitals. Die nördlichen Niederlande können Lösungen für globale Probleme finden, und Sozialunternehmertum ist eine wichtige Voraussetzung dafür.' Eine Mischung aus Elementen des angelsächsischen Wirtschaftsmodells und der rheinischen Denkweise kann durchaus einen idealen Nährboden bieten. 'Mein Lektorat möchte dieses Gespräch in neuen Forschungsprojekte fortsetzen.' Bereits während des Symposiums wurden erste Schritte zu einem Projekt zusammen mit dem Alfa-college und der Gemeinde Coevorden unternommen. Es ist eine Herausforderung, Social Entrepreneurship und seine Auswirkungen leicht zu messen. 'Welche Auswirkungen hat es auf die Unternehmer, das Unternehmen und die Umwelt? Was ist der Wert davon?'

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Personal veredeln

Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff von der Hochschule Osnabrück argumentierte in ihrem Workshop über die Ausbildung von Fachkräften und die Notwendigkeit, neueste Erkenntnisse zu nutzen, für die Bedeutung von "Soft Skills". 'Wie können wir diese Form des Humankapitals zertifizieren und was bedeutet informelles Lernen? Ist das messbar? Auf jeden Fall wächst die Nachfrage nach flexiblerer Bildung, vor allem aus der Wirtschaft. Die Bildugn muss diesem Bedürfnis gerecht werden.' Die Unterstützung von Regierungen und Politikern ist nicht nur willkommen, sondern auch notwendig. Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Drents Europees Netwerk (DrEUn), Provinciale Staten-Mitglied Harm Henk Veldsema, hat das Rijnland Instituut eingeladen, sich 2020 in Brüssel mit der Region zu präsentieren. Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir Fortschritte machen', sagt Veldsema.

Rückblick auf das Symposium 2018

Im vergangen Jahr fand das Symposium an der Hochschule in Lingen statt, über 100 Teilnehmer sind unserer Einladung gefolgt. Das Thema der Konferenz war die “Digitalisierung in den Bereichen Gesundheit, Produktion und Technologie und Geschäftsfeldentwicklung”. In Lingen trafen sich Experten aus den verschiedensten Disziplinen, in denen die Digitalisierung eine Rolle spielt, zum Wissens- und Erfahrungsaustausch. Als Schirmherr der Tagung trat Peter Meiwald auf, Vorsitzender der Europäischen Föderalisten Oldenburg und ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages.

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